Home
Gebrauchshundesport
Termine
Aktuelles/Fotoalbum
Impressionen
Gästebuch
Kontakt/Impressum
Die Fährte
Die Fährte

Der Gebrauchshundesport setzt sich aus drei Abteilungen zusammen, der Fährtenarbeit, der Unterordnung und dem Schutzdienst.

Die Fährtenarbeit:

Der Hund lernt, einer bestimmten menschlichen Spur mit Hilfe seiner Nase zu folgen und abgelegte Gegenstände wie Geldbörsen oder Schüsseletuis zu finden.

In seinem alltäglichen Leben orientiert sich der Hund von Natur aus in erster Linie mit der Nase, So ist die Ausbildung des Hundes in der Fährtenarbeit eine artgerechte und sinnvolle Beschäftigung.

Jeder Rassehund oder Mischling ist für die Fährtenarbeit geeignet.

Mit der Ausbildung kann in jedem Alter begonnen werden. Schon ein Welpe ist in der Lage, über eine kurze Distanz sein Spielzeug, ein Leckerli oder seine Bezugsperson zu suchen oder zu finden.

Auch mit einem älteren Hund können Sie durchaus noch mit der Fährtenausbildung beginnen. Regelmäßigkeit und Konsequenz sind das Wichtigste.

Nur ein Bruchteil dessen, was eine Hundenase zu leisten vermag, wird in der Fährtenausbildung gefördert. Zwangseinwirkungen sind daher in der Ausbildung völlig fehl am Platze und ein absolutes Tabu.

Allein über die Belohnung und den Erfolg (Spiel) am Ende der Fährte ist eine qualifizierte Ausbildung möglich. Ein richtig ausgebildeter Hund wird Sie durch Arbeitswillen und Eifer erfreuen.

Gründe für die Ausbildung des Hundes in der Fährte gibt es viele. Ein sonst langweiliges und eintöniges Leben kann durch sinnvolle Beschäftigung vermieden und somit Frustrationsverhalten vorgebeugt werden.

Die Konzentrationsfähigkeit und Ausdauer des Hundes werden schonend konditioniert. Die Teambildung Mensch/Hund wird gefördert und gefestigt, und die Bewegung in der Natur tut beiden gut.


 Die Unterordnung:

Bei der heutigen Verkehrs- und Bevölkerungsdichte ist es unerlässlich einen jeden Hund eine gute Grunderziehung angedeihen zulassen, sprich Gehorsam beizubringen.

Ein Hund ist nicht dafür geschaffen sein Leben an der Leine zerrend zu verbringen. Das ist weder für den Hundehalter angenehm noch eine artgerechte Haltung des Tieres.

Einen gefahr- und stressfreien kontrollierten Freilauf des Hundes ist aber nur möglich, wenn das Tier sozialisiert und gehorsam ist. Dies wird durch die Gehorsamsausbildung sprich Unterordnung erreicht. Unterordnung ist nicht die sklavische Unterjochung des Hundes sondern ein zuverlässiges Gehorchen. Hunde, die es gelernt haben den Befehlen "Hier, Sitz, Platz und Fuß" jeder Zeit folge zu leisten sind auch keine Gefährdung für die Umwelt.

Außer dem Gehorsam lernt der Hund welchen Stellenwert er in der Familie ( = Ersatzmeute) einnimmt.

Dominanzverhalten gegenüber Schwächeren kommt erst gar nicht auf.

Grundsätzlich haben Hunde Freude am Lernen. Findet dieses Lernen unter kompetenter Aufsicht mit Hilfe von Lob und Spiel statt, stellt sich bald der erste Erfolg ein.

Die körperliche Auslastung eines Hundes erfordert in der Regel mehr als nur laufen, das gehen von Schlangenlinien, engen Wendungen, das Überwinden von Hürde und Kletterwand gymnastisiert den Hund und hält ihn fit.


Der Schutzdienst:

Schutzdienst ist nicht, wie oft angenommen "das scharf machen" oder "auf den Mann/Frau hetzen des Hundes", sondern eine artgerechte Förderung der von der Natur aus gegebenen Jagd- und Beutetriebe.

Ein, im Schutzdienst, ausgebildeter Hund wird niemals unkontrolliert zubeißen. Er hat gelernt, erst nach Erfüllung verschiedener Aufgaben wie "Streife nach dem Scheintäter", "Stellen und Verbellen", gezielt in die Mitte des Schutzdienstärmels, und nur dort zu beißen.

Dieses hat nichts mit Aggression zu tun.

Vor allem haben sie gelernt, auf Befehl sofort und in jeder Situation, wieder los zu lassen.

Hunde, die im Schutzdienst ausgebildet sind, werden weder Menschen noch Wild belästigen.

Ihr Jagd- und Beutetrieb wurde in gezielte Bahnen gelenkt und auf den Schutzdienstärmel fixiert.

Unsere ausgebildeten Hunde sind selbstsicher ( somit keine Angstbeißer), sozialisierte und gehorsame Wegbegleiter des Menschen und Kameraden unserer Kinder.

Die Förderung und Lenkung der Triebe in der Fährte, Unterordnung und Schutzdienst, also durch die sportliche Beschäftigung des Tieres, wird der Umgang in der Zivilisation artgerecht und sinnvoll gefördert.
Die Unterordnung
Die Unterordnung
MV Herdecke 1929 e.V. | info@dvg-herdecke.de