Die Unterordnung:
Bei der heutigen Verkehrs- und Bevölkerungsdichte ist es unerlässlich einen jeden Hund eine gute Grunderziehung angedeihen zulassen, sprich Gehorsam beizubringen.
Ein Hund ist nicht dafür geschaffen sein Leben an der Leine zerrend zu verbringen. Das ist weder für den Hundehalter angenehm noch eine artgerechte Haltung des Tieres.
Einen gefahr- und stressfreien kontrollierten Freilauf des Hundes ist aber nur möglich, wenn das Tier sozialisiert und gehorsam ist. Dies wird durch die Gehorsamsausbildung sprich Unterordnung erreicht. Unterordnung ist nicht die sklavische Unterjochung des Hundes sondern ein zuverlässiges Gehorchen. Hunde, die es gelernt haben den Befehlen "Hier, Sitz, Platz und Fuß" jeder Zeit folge zu leisten sind auch keine Gefährdung für die Umwelt.
Außer dem Gehorsam lernt der Hund welchen Stellenwert er in der Familie ( = Ersatzmeute) einnimmt.
Dominanzverhalten gegenüber Schwächeren kommt erst gar nicht auf.
Grundsätzlich haben Hunde Freude am Lernen. Findet dieses Lernen unter kompetenter Aufsicht mit Hilfe von Lob und Spiel statt, stellt sich bald der erste Erfolg ein.
Die körperliche Auslastung eines Hundes erfordert in der Regel mehr als nur laufen, das gehen von Schlangenlinien, engen Wendungen, das Überwinden von Hürde und Kletterwand gymnastisiert den Hund und hält ihn fit.
Der Schutzdienst:
Schutzdienst ist nicht, wie oft angenommen "das scharf machen" oder "auf den Mann/Frau hetzen des Hundes", sondern eine artgerechte Förderung der von der Natur aus gegebenen Jagd- und Beutetriebe.
Ein, im Schutzdienst, ausgebildeter Hund wird niemals unkontrolliert zubeißen. Er hat gelernt, erst nach Erfüllung verschiedener Aufgaben wie "Streife nach dem Scheintäter", "Stellen und Verbellen", gezielt in die Mitte des Schutzdienstärmels, und nur dort zu beißen.
Dieses hat nichts mit Aggression zu tun.
Vor allem haben sie gelernt, auf Befehl sofort und in jeder Situation, wieder los zu lassen.
Hunde, die im Schutzdienst ausgebildet sind, werden weder Menschen noch Wild belästigen.
Ihr Jagd- und Beutetrieb wurde in gezielte Bahnen gelenkt und auf den Schutzdienstärmel fixiert.
Unsere ausgebildeten Hunde sind selbstsicher ( somit keine Angstbeißer), sozialisierte und gehorsame Wegbegleiter des Menschen und Kameraden unserer Kinder.
Die Förderung und Lenkung der Triebe in der Fährte, Unterordnung und Schutzdienst, also durch die sportliche Beschäftigung des Tieres, wird der Umgang in der Zivilisation artgerecht und sinnvoll gefördert.